Win­zer von der Elbe bis zum Boden­see genie­ßen einen aus­ge­zeich­ne­ten Ruf. Wäh­rend Wein­ken­ner im gan­zen Land über die opti­ma­le Lage­rung und die schmack­haf­tes­ten Jahr­gän­ge phi­lo­so­phie­ren, betrei­ben Som­me­liers aus aller Welt gar eine Wis­sen­schaft um die edels­ten Aro­men. Ein ordent­li­ches Bier hat kalt zu sein. Es löscht den Durst und je schnel­ler das Glas geleert ist, des­to weni­ger schal wird der gute Gers­ten­saft. Eine Win-Win Situa­ti­on für den ste­reo­ty­pi­schen Kon­su­men­ten — mag man mei­nen. Gewiss, das ist über­spitzt for­mu­liert.

Dennoch ist Bier hierzulande bei weitem nicht so salonfähig wie Rot- oder Weißwein. Da geht doch was …

Tors­ten Schu­ma­cher aus dem beschau­li­chen Ort Grön­wohld beweist seit 2009, dass wir das Poten­ti­al von Bier maß­los unter­schät­zen. In der viel­leicht kleins­ten Pri­vat­braue­rei Schles­wig-Hol­steins braut er ech­te Bier­spe­zia­li­tä­ten: vom trü­ben Land­bier über Dun­kel­bier bis ihn zu sai­so­na­len Spe­zia­li­tä­ten. Vor eini­ger Zeit durf­te ich im Zuge einer Braue­rei­be­sich­ti­gung hin­ter die Kulis­sen schau­en.

Wäh­rend eines kal­ten Auf­takt­bie­res erklärt uns Tors­ten die Ent­wick­lung sei­nes noch jun­gen Unter­neh­mens. Mit Hil­fe ver­schie­de­ner Brau­se­mi­na­re erlern­te er sein Fach, bau­te eine Scheu­ne zur Braue­rei aus und und pro­du­ziert nun in tra­di­tio­nel­ler Hand­ar­beit phan­tas­ti­sche Bie­re. Jeder sei­ner Sät­ze ver­deut­licht, mit wel­cher Lei­den­schaft der Inha­ber und sei­ne mitt­ler­wei­le drei Mit­ar­bei­ter Tag für Tag zu Wer­ke gehen. Und ich kann dir sagen — du schmeckst es! In Grön­wohld wer­den alle Bie­re mit Bügel­ver­schlüs­sen nach Auf­trag abge­füllt und sind im Anschluss maxi­mal sechs Wochen halt­bar. Sechs Wochen? Genau, denn es wird — anders als in indus­tri­el­len Groß­braue­rei­en — kei­ne künst­lich ver­län­ger­te Halt­bar­keit her­bei­ge­führt.

Beson­ders gro­ßen Wert legt die Braue­rei auf eine dunk­le und küh­le Lage­rung ihrer Natur­pro­duk­te. Nur so, heißt es, kön­ne die Qua­li­tät der Pro­duk­te gewähr­leis­tet wer­den.

Ich muss zuge­ben, mich hat die­se Kom­ple­xi­tät anfangs stut­zen las­sen. Den­ke ich aber genau­er dar­über nach, fra­ge ich mich viel mehr: Was trin­ke ich da bloß nor­ma­ler­wei­se? Aus den genann­ten Grün­den ver­treibt Tors­ten Schu­ma­cher sei­ne Bie­re nur auf Bestel­lung. Hat er genug davon vor­lie­gen, wird per Hand gebraut, abge­füllt und eini­ge Tage spä­ter kannst du die gewünsch­te Spe­zia­li­tät abho­len. Es erwar­tet dich kein übli­cher Bier­kas­ten son­dern die hand­ge­fer­tig­te Holz­kis­te zum fai­ren Pfand­preis von 5 Euro. Die schi­cken Käs­ten lässt die Braue­rei von den Ham­bur­ger Elbe­werk­stät­ten fer­ti­gen und bie­tet behin­der­ten Men­schen damit eine Beschäf­ti­gung.

Wäh­rend unse­rer Füh­rung wird immer wie­der deut­lich, wel­chen Wert der Inha­ber der Nach­hal­tig­keit bei­misst. So hat er schon die nächs­te Idee, deren Grund­la­ge ein Abfall­pro­dukt sei­ner Haupt­tä­tig­keit bil­det. Den Tre­ber der Bier­pro­duk­ti­on (= Malz­rück­stän­de) will er zur Her­stel­lung von knusp­ri­gem Tre­ber­brot nut­zen. Im neu gebau­ten Holz­ofen vor der Braue­rei ent­steht so bereits das nächs­te Geschäfts­feld. Viel­leicht denkst du dir jetzt: “Welt­klas­se — aber weder lebe ich in Grön­wohld noch ist die Braue­rei für mich in erreich­ba­rer Nähe.” Für Jungs wie dich hat sich Tors­ten Schu­ma­cher mit der Klos­ter­braue­rei einen mit­tel­stän­di­schen Part­ner an die Sei­te geholt. Die Klos­ter­braue­rei pro­du­ziert län­ger halt­ba­res Pil­se­ner nach dem Ori­gi­nal­re­zept der Braue­rei und bie­tet den Hol­stei­nern so die Mög­lich­keit, wenigs­tens mit einer Sor­te in nord­deut­schen Super­märk­ten ver­tre­ten zu sein. Wo genau erfährst du unter www.groenwohlder.de. Dort fin­dest du zudem wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Braue­rei­be­sich­ti­gun­gen und Tors­tens nächs­ter krea­ti­ver Idee, der Bier­ak­tie…

Win­zer von der Elbe bis zum Boden­see genie­ßen einen aus­ge­zeich­ne­ten Ruf. Wäh­rend Wein­ken­ner im gan­zen Land über die opti­ma­le Lage­rung und die schmack­haf­tes­ten Jahr­gän­ge phi­lo­so­phie­ren, betrei­ben Som­me­liers aus aller Welt gar eine Wis­sen­schaft um die edels­ten Aro­men. Ein ordent­li­ches Bier hat kalt zu sein. Es löscht den Durst und je schnel­ler das Glas geleert ist, des­to weni­ger schal wird der gute Gers­ten­saft. Eine Win-Win Situa­ti­on für den ste­reo­ty­pi­schen Kon­su­men­ten — mag man mei­nen. Gewiss, das ist über­spitzt for­mu­liert.

Dennoch ist Bier hierzulande bei weitem nicht so salonfähig wie Rot- oder Weißwein. Da geht doch was …

Tors­ten Schu­ma­cher aus dem beschau­li­chen Ort Grön­wohld beweist seit 2009, dass wir das Poten­ti­al von Bier maß­los unter­schät­zen. In der viel­leicht kleins­ten Pri­vat­braue­rei Schles­wig-Hol­steins braut er ech­te Bier­spe­zia­li­tä­ten: vom trü­ben Land­bier über Dun­kel­bier bis ihn zu sai­so­na­len Spe­zia­li­tä­ten. Vor eini­ger Zeit durf­te ich im Zuge einer Braue­rei­be­sich­ti­gung hin­ter die Kulis­sen schau­en.

Wäh­rend eines kal­ten Auf­takt­bie­res erklärt uns Tors­ten die Ent­wick­lung sei­nes noch jun­gen Unter­neh­mens. Mit Hil­fe ver­schie­de­ner Brau­se­mi­na­re erlern­te er sein Fach, bau­te eine Scheu­ne zur Braue­rei aus und und pro­du­ziert nun in tra­di­tio­nel­ler Hand­ar­beit phan­tas­ti­sche Bie­re. Jeder sei­ner Sät­ze ver­deut­licht, mit wel­cher Lei­den­schaft der Inha­ber und sei­ne mitt­ler­wei­le drei Mit­ar­bei­ter Tag für Tag zu Wer­ke gehen. Und ich kann dir sagen — du schmeckst es! In Grön­wohld wer­den alle Bie­re mit Bügel­ver­schlüs­sen nach Auf­trag abge­füllt und sind im Anschluss maxi­mal sechs Wochen halt­bar. Sechs Wochen? Genau, denn es wird — anders als in indus­tri­el­len Groß­braue­rei­en — kei­ne künst­lich ver­län­ger­te Halt­bar­keit her­bei­ge­führt.

Beson­ders gro­ßen Wert legt die Braue­rei auf eine dunk­le und küh­le Lage­rung ihrer Natur­pro­duk­te. Nur so, heißt es, kön­ne die Qua­li­tät der Pro­duk­te gewähr­leis­tet wer­den.

Ich muss zuge­ben, mich hat die­se Kom­ple­xi­tät anfangs stut­zen las­sen. Den­ke ich aber genau­er dar­über nach, fra­ge ich mich viel mehr: Was trin­ke ich da bloß nor­ma­ler­wei­se? Aus den genann­ten Grün­den ver­treibt Tors­ten Schu­ma­cher sei­ne Bie­re nur auf Bestel­lung. Hat er genug davon vor­lie­gen, wird per Hand gebraut, abge­füllt und eini­ge Tage spä­ter kannst du die gewünsch­te Spe­zia­li­tät abho­len. Es erwar­tet dich kein übli­cher Bier­kas­ten son­dern die hand­ge­fer­tig­te Holz­kis­te zum fai­ren Pfand­preis von 5 Euro. Die schi­cken Käs­ten lässt die Braue­rei von den Ham­bur­ger Elbe­werk­stät­ten fer­ti­gen und bie­tet behin­der­ten Men­schen damit eine Beschäf­ti­gung.

Wäh­rend unse­rer Füh­rung wird immer wie­der deut­lich, wel­chen Wert der Inha­ber der Nach­hal­tig­keit bei­misst. So hat er schon die nächs­te Idee, deren Grund­la­ge ein Abfall­pro­dukt sei­ner Haupt­tä­tig­keit bil­det. Den Tre­ber der Bier­pro­duk­ti­on (= Malz­rück­stän­de) will er zur Her­stel­lung von knusp­ri­gem Tre­ber­brot nut­zen. Im neu gebau­ten Holz­ofen vor der Braue­rei ent­steht so bereits das nächs­te Geschäfts­feld. Viel­leicht denkst du dir jetzt: “Welt­klas­se — aber weder lebe ich in Grön­wohld noch ist die Braue­rei für mich in erreich­ba­rer Nähe.” Für Jungs wie dich hat sich Tors­ten Schu­ma­cher mit der Klos­ter­braue­rei einen mit­tel­stän­di­schen Part­ner an die Sei­te geholt. Die Klos­ter­braue­rei pro­du­ziert län­ger halt­ba­res Pil­se­ner nach dem Ori­gi­nal­re­zept der Braue­rei und bie­tet den Hol­stei­nern so die Mög­lich­keit, wenigs­tens mit einer Sor­te in nord­deut­schen Super­märk­ten ver­tre­ten zu sein. Wo genau erfährst du unter www.groenwohlder.de. Dort fin­dest du zudem wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Braue­rei­be­sich­ti­gun­gen und Tors­tens nächs­ter krea­ti­ver Idee, der Bier­ak­tie…

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