Der Him­mel ist grau, die Tem­pe­ra­tu­ren nied­rig, im Boden hängt der Frost und das neue Jahr ist gera­de erst gestar­tet. Die Ruhe vor dem Sturm für alle Motor­­s­port-Begeis­­ter­­ten. Die Endu­ro Ren­nen star­ten schon früh in der neu­en Sai­son und ent­spre­chend früh soll­te man mit sei­ner Vor­be­rei­tung begin­nen. Doch was heißt über­haupt „Endu­ro“ und was bedeu­tet es, sich vor­zu­be­rei­ten?

Beleuch­ten wir den für mich umfang­reichs­ten Motor­sport auf zwei Rädern doch ein­mal aus unter­schied­li­chen Blick­win­keln.

Die hanseatische Definition:

Umgangs­sprach­lich spricht die Bran­che von Endu­ro-Ren­­nen, ‑Ver­an­stal­tun­gen, ‑Meis­ter­schaf­ten, ‑Motor­rä­dern & ‑Sai­son. Dabei steht Endu­ro als Abkür­zung für den eigent­li­chen Namen des Motor­sports: Endu­ro-Cross-Coun­­­try. Endu­ro-Cross-Coun­­­try bedeu­tet nach unse­rer Defi­ni­ti­on so viel wie: Endu­ro (endurance=Ausdauer) — Cross (quer durchs) – Coun­try (Land). Genau das trifft auch den eigent­li­chen Schwer­punkt des Sports: Ein Aus­dau­er­ren­nen über län­ge­re Distan­zen quer durchs Land.

Was muss ich tun um Enduro zu fahren?

Zunächst möch­te ich ein grund­sätz­li­ches Ver­ständ­nis  des Sports schaf­fen. Motor­sport ist Sport. Es geht um weit mehr als dar­um, „am Gas zu dre­hen“. Wie in jeder Sport­art kannst du auch die­sen Sport auf ver­schie­dens­ten Niveaus und damit auch Kos­ten­ebe­nen betrei­ben, wenn­gleich die Ein­stiegs­hür­den durch die tech­ni­schen Kos­ten natür­lich ande­re sind als in einer Ball­sport­art.

Ich habe zur Sai­son­vor­be­rei­tung schon ein paar Vide­os gedreht und möch­te dich damit teil­ha­ben las­sen an mei­nem Trai­nings­ab­lauf – schau ger­ne mal rein.

Grund­sätz­lich lässt sich für Jeder­mann sagen, dass eine gesun­de Kon­di­ti­on und Grund­fit­ness für die­sen Sport die Grund­la­ge bil­det. Wir spre­chen immer­hin von einer Sport­art, die das Wort „Endurance/Ausdauer“ bereits im Namen trägt. Bist du kör­per­lich fit, kannst du dich bes­ser über län­ge­re Distan­zen kon­zen­trie­ren, kannst bes­se­re Leis­tun­gen erbrin­gen und min­derst bei Stür­zen außer­dem das Risi­ko schwe­rer Ver­let­zun­gen. Als Basis wür­de ich emp­feh­len, 2x pro Woche jeweils 1 Std. lau­fen zu gehen oder ent­spre­chend 2 Std. Fahr­rad zu fah­ren. Das Tem­po spielt dabei erst­mal kei­ne Rol­le, Haupt­sa­che du fühlst dich gutund bewegst dich. Ich hal­te wenig davon, aus­schließ­lich im Fit­ness­stu­dio zu trai­nie­ren. Es gibt jede Men­ge Übun­gen, die du mit dei­nem Eigen­ge­wicht ganz ein­fach Zuhau­se oder im Park aus­füh­ren kannst. Die Übun­gen zur Kraft­aus­dau­er mit Eigen­ge­wichts­übun­gen, wür­de ich eben­falls 2x die Woche für jeweils eine Stun­de emp­feh­len. Wir haben für die Grund­la­gen also unter der Woche 4 Fit­­ness-Ein­hei­­ten zur Vor­be­rei­tung. Je nach­dem auf wel­chem Level du fah­ren möch­test, kannst du die Grund­la­gen natür­lich noch inten­si­vie­ren oder etwas abfla­chen. Ich habe auch schon von Fah­rern gehört, die in der Lan­des­meis­ter­schaft antre­ten, unter die Top 10 fah­ren und unter der Woche gar kei­nen Sport trei­ben – ich bin mit die­ser Gabe nicht geseg­net und muss auch unter der Woche hart arbei­ten, damit ich am Wochen­en­de fit bin. Ein wich­ti­ger Punkt ist dar­über hin­aus die Ernäh­rung. Motor­sport ist eine Lebens­ein­stel­lung. Erwar­test du von dei­nem Kör­per Höchst­leis­tun­gen, soll­test du ihm auch die nöti­gen Nähr­stof­fe zur Ver­fü­gung stel­len. Über­le­ge dir gut, ob du zum Fast­food oder doch lie­ber zur guten alten Stul­le greifst, ob es Coke sein muss oder ob Was­ser reicht?

Was brauche ich um Enduro fahren zu können?

So, eure kör­per­li­che Fit­ness steht und ihr fühlt euch bereit zum Fah­ren. Ohne Motor­rad geht hier natür­lich nichts. Im Endu­ro-Sport gibt es eine brei­te Aus­wahl an Mar­ken, Händ­lern und Hub­raum­klas­sen. Motor­rad Mar­ken wie: KTM, Hus­quar­na, TM, Sher­co, Beta & Yama­ha sind nur eini­ge davon. Die Mar­ke eures Motor­ra­des ist natür­lich immer Geschmacks­sa­che und hängt auch ein biss­chen davon ab, wel­che Händ­ler ihr bei euch in der Umge­bung habt und was ihr aus­ge­ben könnt/wollt. Ein sehr gro­ßes Sor­ti­ment and Fahr­zeu­gen zu sehr guten Kon­di­tio­nen und bes­te Bera­tung fin­det ihr zum Bei­spiel bei BvZ.de. Zum Ein­stieg kann man aber ganz klar sagen, dass auch ein Vor­­jah­­res-Modell genügt und preis­lich wesent­lich attrak­ti­ver sein soll­te. Ach­tet beim Kauf dar­auf, dass das Motor­rad nicht zu vie­le Betriebs­stun­den (ca. 120 pro Sai­son) hat und rela­tiv gut in Schuss ist. Damit mei­ne ich kei­ne Plas­tik­tei­le, son­dern essen­ti­el­le Tei­le wie Gabel­hol­me, Brem­sen und  Rah­men. Je nach Gewicht und Grö­ße soll­tet ihr den Hub­raum eures Motor­ra­des wäh­len. Lasst euch aber ger­ne beim Händ­ler Bera­ten — das Team von Bert von Zit­ze­witz lebt Motor­sport schon seit Jahr­zehn­ten und bringt sehr viel Erfah­rung mit.

Zudem soll­tet ihr euch zwi­schen 2 oder 4 Takt ent­schei­den – hier wird es nun etwas schwam­mig, weil es tat­säch­lich auf die eige­nen Vor­lie­ben ankommt. Mei­ne Emp­feh­lung wäre eine 250ccm 2 Takt Maschi­ne oder eine 350ccm 4 Takt Maschi­ne. Mit die­sen Model­len seid ihr gut moto­ri­siert und könnt soli­de fah­ren.

Die Jün­ge­ren von euch soll­ten auf jeden Fall dar­auf ach­ten, dass Füh­rer­schein­klas­se und Alter es auch ent­spre­chend zulas­sen, das gewähl­te Motor­rad zu fah­ren. Womit wir auch bereits beim nächs­ten Punkt wären: Dem Füh­rer­schein. Im Endu­ro-Sport braucht man einen Füh­rer­schein (zumin­dest für die meis­ten Ren­nen und wenn man nicht nur über Opas Acker hin­ter der Scheu­ne hei­zen möch­te). Die Endu­ro Motor­rä­der können/werden vom TÜV geprüft und müs­sen für den Stra­ßen­ver­kehr zuge­las­sen sein. Bei den aktu­el­len EXC 125er Model­len ist zum Bei­spiel eine spe­zi­el­le Zulas­sung vom TÜV not­wen­dig, die nur aus­ge­wähl­te Händ­ler in Deutsch­land anbie­ten (Bert von Zit­ze­witz Motor­rad­han­del). Selbst bei der Deut­schen Meis­ter­schaft müsst ihr die Zulas­sung immer vor­zei­gen und euer Motor­rad darf nur an den Start, wenn ihr über Blin­ker, Lich­ter, Num­mern­schild, Spie­gel und eine Hupe ver­fügt.

Ihr habt Inter­es­se? Dann schaut in den wei­te­ren Arti­keln zum The­ma Endu­ro vor­bei und infor­miert euch über Ren­nen, Renn­se­ri­en, Meis­ter­schaf­ten und mei­nen Erfah­run­gen.

Wenn ihr ein pas­sen­des Motor­rad gefun­den habt, braucht ihr unbe­dingt noch die rich­ti­ge Schutz­klei­dung. Bit­te inves­tiert lie­ber in eure Sicher­heit, als in einen neu­en Aus­puff oder sons­ti­ge glän­zen­de Tei­le am Motor­rad. Ein Mini­mum an Schutz­klei­dung bil­den: Helm, Brust­pan­zer, Knie­scho­ner, Motor­rad­stie­fel, Hand­schu­he, pas­sen­de Bril­le und eine ver­nünf­ti­ge Motor­­rad-Hose. Optio­nal emp­feh­le ich ein Neck­brace, einen Nie­ren­gurt und für Ein­stei­ger auch Ellen­bo­gen-Scho­­ner. Auch hier gibt es beim Händ­ler eures Ver­trau­ens eine gro­ße Aus­wahl an Mar­ken und Qua­li­täts­stu­fen für jeden Geld­beu­tel.

Zu guter Letzt wür­de ich euch noch eine Trans­port­mög­lich­keit für euer Mate­ri­al emp­feh­len. Ihr könn­tet natür­lich auch mit dem zuge­las­se­nen Motor­rad zu den Ren­nen und Stre­cken fah­ren, aber was macht ihr dann mit Ben­zin, Werk­zeug & Co.? Zum Start genügt es sicher­lich, wenn ihr euch einen Anhän­ger besorgt oder einen ein­fa­chen Trans­por­ter wie einen Vito oder T4/T5. Ich per­sön­lich wür­de zum Fah­ren (egal ob Trai­ning oder Ren­nen) min­des­tens die fol­gen­de Check­lis­te abar­bei­ten: Füh­rer­schein, Fahr­zeug­schein, Schutz­klei­dung, Motor­rad, Werk­zeug, klei­ne Aus­wahl an Ersatz­tei­len wie Kupp­lungs­he­bel, Ben­zin, Umwelt­mat­te zum Tan­ken, Essen & Trin­ken (ganz wich­tig in den Pau­sen) und wenn ihr allei­ne unter­wegs seid euer Han­dy!  Es kann immer etwas pas­sie­ren und im Fal­le einer Ver­let­zung soll­tet ihr in der Lage sein, kurz­fris­tig Hil­fe zu rufen.

Ich bin abso­lut kein Fan von „schwarz Fah­ren“ auf unzu­ge­las­se­nen Trai­nings­ge­län­den oder irgend­wo in der Natur. Beson­ders Ein­stei­gern rate ich drin­gend davon ab!

Übri­gens kann eine ent­spre­chen­de Ver­si­che­rung nicht scha­den, vie­le der nor­ma­len Kran­ken­ver­si­che­run­gen decken näm­lich die Ver­let­zun­gen beim „Erzie­len von Höchst­ge­schwin­dig­kei­ten“ nicht ab.

Der Him­mel ist grau, die Tem­pe­ra­tu­ren nied­rig, im Boden hängt der Frost und das neue Jahr ist gera­de erst gestar­tet. Die Ruhe vor dem Sturm für alle Motor­­s­port-Begeis­­ter­­ten. Die Endu­ro Ren­nen star­ten schon früh in der neu­en Sai­son und ent­spre­chend früh soll­te man mit sei­ner Vor­be­rei­tung begin­nen. Doch was heißt über­haupt „Endu­ro“ und was bedeu­tet es, sich vor­zu­be­rei­ten?

Beleuch­ten wir den für mich umfang­reichs­ten Motor­sport auf zwei Rädern doch ein­mal aus unter­schied­li­chen Blick­win­keln.

Die hanseatische Definition:

Umgangs­sprach­lich spricht die Bran­che von Endu­ro-Ren­­nen, ‑Ver­an­stal­tun­gen, ‑Meis­ter­schaf­ten, ‑Motor­rä­dern & ‑Sai­son. Dabei steht Endu­ro als Abkür­zung für den eigent­li­chen Namen des Motor­sports: Endu­ro-Cross-Coun­­­try. Endu­ro-Cross-Coun­­­try bedeu­tet nach unse­rer Defi­ni­ti­on so viel wie: Endu­ro (endurance=Ausdauer) — Cross (quer durchs) – Coun­try (Land). Genau das trifft auch den eigent­li­chen Schwer­punkt des Sports: Ein Aus­dau­er­ren­nen über län­ge­re Distan­zen quer durchs Land.

Was muss ich tun um Enduro zu fahren?

Zunächst möch­te ich ein grund­sätz­li­ches Ver­ständ­nis  des Sports schaf­fen. Motor­sport ist Sport. Es geht um weit mehr als dar­um, „am Gas zu dre­hen“. Wie in jeder Sport­art kannst du auch die­sen Sport auf ver­schie­dens­ten Niveaus und damit auch Kos­ten­ebe­nen betrei­ben, wenn­gleich die Ein­stiegs­hür­den durch die tech­ni­schen Kos­ten natür­lich ande­re sind als in einer Ball­sport­art.

Ich habe zur Sai­son­vor­be­rei­tung schon ein paar Vide­os gedreht und möch­te dich damit teil­ha­ben las­sen an mei­nem Trai­nings­ab­lauf – schau ger­ne mal rein.

Grund­sätz­lich lässt sich für Jeder­mann sagen, dass eine gesun­de Kon­di­ti­on und Grund­fit­ness für die­sen Sport die Grund­la­ge bil­det. Wir spre­chen immer­hin von einer Sport­art, die das Wort „Endurance/Ausdauer“ bereits im Namen trägt. Bist du kör­per­lich fit, kannst du dich bes­ser über län­ge­re Distan­zen kon­zen­trie­ren, kannst bes­se­re Leis­tun­gen erbrin­gen und min­derst bei Stür­zen außer­dem das Risi­ko schwe­rer Ver­let­zun­gen. Als Basis wür­de ich emp­feh­len, 2x pro Woche jeweils 1 Std. lau­fen zu gehen oder ent­spre­chend 2 Std. Fahr­rad zu fah­ren. Das Tem­po spielt dabei erst­mal kei­ne Rol­le, Haupt­sa­che du fühlst dich gutund bewegst dich. Ich hal­te wenig davon, aus­schließ­lich im Fit­ness­stu­dio zu trai­nie­ren. Es gibt jede Men­ge Übun­gen, die du mit dei­nem Eigen­ge­wicht ganz ein­fach Zuhau­se oder im Park aus­füh­ren kannst. Die Übun­gen zur Kraft­aus­dau­er mit Eigen­ge­wichts­übun­gen, wür­de ich eben­falls 2x die Woche für jeweils eine Stun­de emp­feh­len. Wir haben für die Grund­la­gen also unter der Woche 4 Fit­­ness-Ein­hei­­ten zur Vor­be­rei­tung. Je nach­dem auf wel­chem Level du fah­ren möch­test, kannst du die Grund­la­gen natür­lich noch inten­si­vie­ren oder etwas abfla­chen. Ich habe auch schon von Fah­rern gehört, die in der Lan­des­meis­ter­schaft antre­ten, unter die Top 10 fah­ren und unter der Woche gar kei­nen Sport trei­ben – ich bin mit die­ser Gabe nicht geseg­net und muss auch unter der Woche hart arbei­ten, damit ich am Wochen­en­de fit bin. Ein wich­ti­ger Punkt ist dar­über hin­aus die Ernäh­rung. Motor­sport ist eine Lebens­ein­stel­lung. Erwar­test du von dei­nem Kör­per Höchst­leis­tun­gen, soll­test du ihm auch die nöti­gen Nähr­stof­fe zur Ver­fü­gung stel­len. Über­le­ge dir gut, ob du zum Fast­food oder doch lie­ber zur guten alten Stul­le greifst, ob es Coke sein muss oder ob Was­ser reicht?

Was brauche ich um Enduro fahren zu können?

So, eure kör­per­li­che Fit­ness steht und ihr fühlt euch bereit zum Fah­ren. Ohne Motor­rad geht hier natür­lich nichts. Im Endu­ro-Sport gibt es eine brei­te Aus­wahl an Mar­ken, Händ­lern und Hub­raum­klas­sen. Motor­rad Mar­ken wie: KTM, Hus­quar­na, TM, Sher­co, Beta & Yama­ha sind nur eini­ge davon. Die Mar­ke eures Motor­ra­des ist natür­lich immer Geschmacks­sa­che und hängt auch ein biss­chen davon ab, wel­che Händ­ler ihr bei euch in der Umge­bung habt und was ihr aus­ge­ben könnt/wollt. Ein sehr gro­ßes Sor­ti­ment and Fahr­zeu­gen zu sehr guten Kon­di­tio­nen und bes­te Bera­tung fin­det ihr zum Bei­spiel bei BvZ.de. Zum Ein­stieg kann man aber ganz klar sagen, dass auch ein Vor­­jah­­res-Modell genügt und preis­lich wesent­lich attrak­ti­ver sein soll­te. Ach­tet beim Kauf dar­auf, dass das Motor­rad nicht zu vie­le Betriebs­stun­den (ca. 120 pro Sai­son) hat und rela­tiv gut in Schuss ist. Damit mei­ne ich kei­ne Plas­tik­tei­le, son­dern essen­ti­el­le Tei­le wie Gabel­hol­me, Brem­sen und  Rah­men. Je nach Gewicht und Grö­ße soll­tet ihr den Hub­raum eures Motor­ra­des wäh­len. Lasst euch aber ger­ne beim Händ­ler Bera­ten — das Team von Bert von Zit­ze­witz lebt Motor­sport schon seit Jahr­zehn­ten und bringt sehr viel Erfah­rung mit.

Zudem soll­tet ihr euch zwi­schen 2 oder 4 Takt ent­schei­den – hier wird es nun etwas schwam­mig, weil es tat­säch­lich auf die eige­nen Vor­lie­ben ankommt. Mei­ne Emp­feh­lung wäre eine 250ccm 2 Takt Maschi­ne oder eine 350ccm 4 Takt Maschi­ne. Mit die­sen Model­len seid ihr gut moto­ri­siert und könnt soli­de fah­ren.

Die Jün­ge­ren von euch soll­ten auf jeden Fall dar­auf ach­ten, dass Füh­rer­schein­klas­se und Alter es auch ent­spre­chend zulas­sen, das gewähl­te Motor­rad zu fah­ren. Womit wir auch bereits beim nächs­ten Punkt wären: Dem Füh­rer­schein. Im Endu­ro-Sport braucht man einen Füh­rer­schein (zumin­dest für die meis­ten Ren­nen und wenn man nicht nur über Opas Acker hin­ter der Scheu­ne hei­zen möch­te). Die Endu­ro Motor­rä­der können/werden vom TÜV geprüft und müs­sen für den Stra­ßen­ver­kehr zuge­las­sen sein. Bei den aktu­el­len EXC 125er Model­len ist zum Bei­spiel eine spe­zi­el­le Zulas­sung vom TÜV not­wen­dig, die nur aus­ge­wähl­te Händ­ler in Deutsch­land anbie­ten (Bert von Zit­ze­witz Motor­rad­han­del). Selbst bei der Deut­schen Meis­ter­schaft müsst ihr die Zulas­sung immer vor­zei­gen und euer Motor­rad darf nur an den Start, wenn ihr über Blin­ker, Lich­ter, Num­mern­schild, Spie­gel und eine Hupe ver­fügt.

Ihr habt Inter­es­se? Dann schaut in den wei­te­ren Arti­keln zum The­ma Endu­ro vor­bei und infor­miert euch über Ren­nen, Renn­se­ri­en, Meis­ter­schaf­ten und mei­nen Erfah­run­gen.

Wenn ihr ein pas­sen­des Motor­rad gefun­den habt, braucht ihr unbe­dingt noch die rich­ti­ge Schutz­klei­dung. Bit­te inves­tiert lie­ber in eure Sicher­heit, als in einen neu­en Aus­puff oder sons­ti­ge glän­zen­de Tei­le am Motor­rad. Ein Mini­mum an Schutz­klei­dung bil­den: Helm, Brust­pan­zer, Knie­scho­ner, Motor­rad­stie­fel, Hand­schu­he, pas­sen­de Bril­le und eine ver­nünf­ti­ge Motor­­rad-Hose. Optio­nal emp­feh­le ich ein Neck­brace, einen Nie­ren­gurt und für Ein­stei­ger auch Ellen­bo­gen-Scho­­ner. Auch hier gibt es beim Händ­ler eures Ver­trau­ens eine gro­ße Aus­wahl an Mar­ken und Qua­li­täts­stu­fen für jeden Geld­beu­tel.

Zu guter Letzt wür­de ich euch noch eine Trans­port­mög­lich­keit für euer Mate­ri­al emp­feh­len. Ihr könn­tet natür­lich auch mit dem zuge­las­se­nen Motor­rad zu den Ren­nen und Stre­cken fah­ren, aber was macht ihr dann mit Ben­zin, Werk­zeug & Co.? Zum Start genügt es sicher­lich, wenn ihr euch einen Anhän­ger besorgt oder einen ein­fa­chen Trans­por­ter wie einen Vito oder T4/T5. Ich per­sön­lich wür­de zum Fah­ren (egal ob Trai­ning oder Ren­nen) min­des­tens die fol­gen­de Check­lis­te abar­bei­ten: Füh­rer­schein, Fahr­zeug­schein, Schutz­klei­dung, Motor­rad, Werk­zeug, klei­ne Aus­wahl an Ersatz­tei­len wie Kupp­lungs­he­bel, Ben­zin, Umwelt­mat­te zum Tan­ken, Essen & Trin­ken (ganz wich­tig in den Pau­sen) und wenn ihr allei­ne unter­wegs seid euer Han­dy!  Es kann immer etwas pas­sie­ren und im Fal­le einer Ver­let­zung soll­tet ihr in der Lage sein, kurz­fris­tig Hil­fe zu rufen.

Ich bin abso­lut kein Fan von „schwarz Fah­ren“ auf unzu­ge­las­se­nen Trai­nings­ge­län­den oder irgend­wo in der Natur. Beson­ders Ein­stei­gern rate ich drin­gend davon ab!

Übri­gens kann eine ent­spre­chen­de Ver­si­che­rung nicht scha­den, vie­le der nor­ma­len Kran­ken­ver­si­che­run­gen decken näm­lich die Ver­let­zun­gen beim „Erzie­len von Höchst­ge­schwin­dig­kei­ten“ nicht ab.

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