Die Deut­sche Endu­ro Meis­ter­schaft in Tucheim macht halt zur ers­ten Run­de. Neben den bereits ver­öf­fent­lich­ten Renn­be­rich­ten eini­ger Fah­rer möch­te ich euch hier einen klei­nen Ein­blick hin­ter die Kulis­sen in mei­ner ers­ten Sai­son mit einer A-Lizenz geben. Lest in die­sem Arti­kel, wie ein typi­sches Wochen­en­de zur deut­schen Meis­ter­schaft für mich aus­sieht und was es sonst noch span­nen­des neben der Stre­cke gab. Soci­al-Media-High­lights, Arbeit für die Ver­ei­ne, Frost und Ren­nac­tion.

Die recht kur­ze Win­ter­pau­se ist been­det und auch wenn es sich für mich so anfühlt als sei das letz­te Ren­nen der Sai­son 2017 in Wol­ters­dorf gra­de mal eine Woche her, beginnt die neue Sai­son mit der bereits 49. Aus­tra­gung der Tra­di­ti­ons­ver­an­stal­tung „Rund um den Fie­ner“  in Tucheim, in Sach­sen-Anhalt. Für mich als Fah­rer hat die Off-Sea­son immer einen ganz beson­de­ren Reiz, durch die Prä­senz der meis­ten Fah­rer auf Face­book, Insta­gram und Co. bekommt man inzwi­schen immer ganz gut mit, wie­viel wer trai­niert und wo sich die mög­li­chen Kon­kur­ren­ten aktu­ell rum­trei­ben. Was ich dabei über die Jah­re für mich gelernt habe ist, sich davon nicht ner­vös machen zu las­sen und sich auf sein Trai­ning und sei­ne Vor­be­rei­tung zu kon­zen­trie­ren und fokus­sie­ren. Inter­es­sant ist es den­noch zu sehen, wel­cher Fah­rer in wel­chem Team fährt, wie die neu­en Tank­de­ko­re und Fah­rer­hem­den aus­se­hen, wel­che Fah­rer gemein­sam trai­nie­ren und wer sich gar nicht in die Kar­ten gucken lässt.

Für mich fing die Sai­son bereits eine Woche vor dem Ren­nen in Uel­sen mit dem ers­ten Lauf zum ADAC Endu­ro Cup bzw. zur Nord­deut­schen Endu­ro Meis­ter­schaft an. Das dort aus­ge­tra­ge­ne 2 Stun­den Endu­ro lock­te eini­ge Fah­rer an die hol­län­di­sche Gren­ze und alles in einem lässt sich trotz gefro­re­nen Boden von einer sehr gelun­ge­nen Ver­an­stal­tung spre­chen. Hier möch­te ich mich beson­ders bei Jost Vorrink und sei­nem Team bedan­ken, die mir neben einer super gei­len Piz­za auch einen Schlaf­platz zur Ver­fü­gung gestellt haben. Man muss den Ver­an­stal­tern und den Hel­fern aber ein­fach mal für die Mühe, Zeit und Arbeit dan­ken, wel­che die­se in die Vor­be­rei­tung einer sol­chen Ver­an­stal­tung ste­cken. Über­legt euch mal bei -4°C mit einem Boh­rer Löcher in die Erde zu boh­ren und dort Holz­pf­lö­cke rein zu ram­men, nur damit dort ein Ren­nen gefah­ren wer­den kann. Das gilt aus mei­ner Sicht aber bei allen Ver­an­stal­tun­gen.

Übri­gens bie­tet Jost Vorrink auch regel­mä­ßig Leer­gän­ge im Bereich Moto­cross und Endu­ro an, die ich nur emp­feh­len kann. Schaut hier doch mal vor­bei.

Social-Media Highlights

Mein per­sön­li­ches High­light bis­her war aller­dings nicht das Ren­nen in Tucheim, son­dern der Soci­al-Media Post vom amtie­ren­den deut­schen Mx2 Meis­ter Davi­de von Zit­ze­witz, der in der Woche vor dem Ren­nen bekannt gab, dass er auf­grund der Ver­hält­nis­se vor Ort nicht star­ten will – die Ant­wor­ten und Reak­tio­nen dazu, die auf allen Kanä­len im Sekun­den­takt ein­tra­fen waren aus mei­ner Sicht sehr amü­sant zu lesen und ein schö­nes Bei­spiel dafür, wie schnell sich Men­schen eine Mei­nung bil­den und die­se ohne zu über­le­gen im Inter­net raus­po­sau­nen. Davi­de rück­te sei­nen Post mit einem zwei­ten Post dann doch wie­der etwas ins rich­ti­ge Licht.

Letzt­end­lich war es viel „Tam­tam“ um nichts, Davi­de war in Tucheim vor Ort und aus­schlag­ge­bend nicht in Tucheim zu star­ten waren für Davi­de näm­lich nicht die durch­aus gefähr­li­chen Stre­cken­be­din­gun­gen, son­dern viel mehr eine star­ke Erkäl­tung, die sich der nord­deut­sche Top-Pilot ein­ge­fan­gen hat­te. Kin­der, das Inter­net ist eben doch mit Vor­sicht zu genie­ßen.

Frost ist die­ses Jahr gene­rell bei der Vor­be­rei­tung aller Fah­rer das größ­te The­ma, da die Wet­ter­ver­hält­nis­se ein gutes Trai­ning nicht immer ermög­lich­ten. Da ich aus Ham­burg kom­me ist das Trai­nie­ren so oder so immer mit einem gewis­sen Auf­wand ver­bun­den und ich hat­te zum Start der DEM in Tucheim z.B. gra­de mal 7 Stun­den (wovon 4 in Uel­sen erfah­ren wur­den) auf der Uhr. Umso wich­ti­ger ist die Vor­be­rei­tung die man neben dem Motor­rad absol­viert – Fit­ness, Ernäh­rung und die gene­rel­le Ein­stel­lung zum Sport muss ein­fach wis­sen, um auf einem gewis­sen Level fah­ren zu kön­nen.

Ansons­ten gab es im Vor­we­ge rela­tiv wenig auf­re­gen­des und weni­ge Gerüch­te. Für mich war es mein ers­tes Ren­nen in der A-Lizenz Klas­se und ent­spre­chend groß war die Vor­freu­de eben­so wie die unge­wohnt gro­ße Auf­re­gung, die mir am Renn­tag noch den einen oder ande­ren Fahr­feh­ler bescher­te. Ich glau­be, ich kann noch in 40 Jah­ren an den Start gehen und wer­de trotz­dem immer noch etwas auf­ge­regt sein. Es gehen einem unnö­ti­ge Fra­gen durch den Kopf, ob man im Win­ter genug trai­niert hat, ob man nichts ver­ges­sen hat, wie stark die ande­ren wohl sind, ob die Tech­nik hal­ten wird, usw. alles Fra­gen, die einem im Zwei­fel eher lang­sa­mer machen und nicht beschäf­ti­gen soll­ten. 2017 hat­te ich das rela­tiv gut im Griff und konn­te mich bei den Ren­nen immer aus­ge­zeich­net auf mich kon­zen­trie­ren. War­um es jetzt genau in Tucheim wie­der so prä­sent war kann ich nicht beant­wor­ten. Viel­leicht lag es dar­an, dass es für mich das ers­te Ren­nen war, bei dem mein Trai­ner, Koch, Mecha­ni­ker, Mana­ger oder kurz mein Vater Dir­ki nicht mit dabei war. Das sowas durch­aus eine Rol­le spie­len kann, hört man im Sport ja immer wie­der von allen Sei­ten.

Das Rennwochenende

Das Wochen­en­de lief sonst wie gewohnt ab: Anrei­se einen Tag vor­her, Platz­fin­den im Fah­rer­la­ger, kurz mit den bekann­ten Gesich­tern schnacken, schau­en wo die Prü­fun­gen sind, Prü­fun­gen ablau­fen, etwas essen, Papier-Abnah­me und Motor­rad-Abnah­me mit Parc-fer­me, Prü­fung noch­mal ablau­fen, Foto-Ter­min mit dem Team, Ben­zin, Hand­schu­he, Bril­len und Trin­ken für das Ren­nen vor­be­rei­ten, gril­len, Zei­ten vor­be­rei­ten, blö­des Zeug schnacken schla­fen.

Obwohl Dir­ki nicht dabei war, lief der Renn­tag orga­ni­sa­to­risch wie geschmiert ab, was ich mei­nem neu­en Team GST Ber­lin zu ver­dan­ken habe. Die Jungs küm­mern sich her­vor­ra­gend um die Ser­vice-Stel­len und Jörg und Diet­rich sind Welt­klas­se Betreu­er. Da mei­ne Zei­ten am Renn­tag nicht wirk­lich gut waren, was ich ganz klar mir selbst zuzu­schrei­ben habe, durf­te ich mir von Jörg zwi­schen­durch noch anhö­ren, dass er jetzt nicht tan­ken wird, damit das Motor­rad leich­ter wird und ich evtl. doch noch bes­se­re Zei­ten fah­re – ihr merkt, bes­te Moti­va­ti­on!

Zum Ren­nen kann ich nur sagen, dass ich mich den gan­zen Tag mehr als Pas­sa­gier auf dem Motor­rad gefühlt habe und nicht als Fah­rer. Ent­spre­chend schwer war es für mich zu pushen und gute Zei­ten zu fah­ren, bzw. wenn ich es dann trotz­dem gemacht habe, habe ich einen Feh­ler nach dem Ande­ren gemacht. Beson­ders die Baum­stäm­me im 1. Test haben mir zu schaf­fen gemacht. Ansons­ten hat das Team KTM GST Ber­lin her­vor­ra­gend Abge­schnit­ten.

Es fah­ren jetzt halt 4 Pro­fis UND Puschi im Team: Robert wur­de in der Klas­se E1 zwei­ter, Paul in mei­ner Klas­se E2 drit­ter, Bjrön in der Klas­se E3 zwei­ter und Nico fünf­ter. Für mein Ergeb­nis muss­te dann etwas wei­ter unten in der Tabel­le auf Platz 21 geschaut wer­den – ich weiß aber wor­an es lag und wer­de auf jeden Fall dar­an arbei­ten.

Als nächs­tes Ren­nen steht nun der Lauf zur Lan­des­meis­ter­schaft Meck­Pomm in Wol­gast an. Mein liebs­tes Mehr­stun­den (3h) Endu­ro. Da der DM Lauf in Dah­len lei­der abge­sagt wur­de, folgt dar­auf schon der 3. Lauf zur LM Meck­Pomm in Vel­lahn im April.

Bedan­ken möch­te ich mich natür­lich bei Dir­ki, GST-BERLIN, Ham­bur­ger Iso­lier-Tech­nik, KSX, den Jungs von Vorrink Motor­sports, HPR Racing & den GGGs aus dem schö­nen Ammer­land – mit euch macht der gan­ze Sport ein­fach noch viel mehr Spaß!

Ich freue mich wie immer auf euer Feed­back und eure Kom­men­ta­re.

Euer Puschi

 

Fotos: Peter Teich­mann

Die Deut­sche Endu­ro Meis­ter­schaft in Tucheim macht halt zur ers­ten Run­de. Neben den bereits ver­öf­fent­lich­ten Renn­be­rich­ten eini­ger Fah­rer möch­te ich euch hier einen klei­nen Ein­blick hin­ter die Kulis­sen in mei­ner ers­ten Sai­son mit einer A-Lizenz geben. Lest in die­sem Arti­kel, wie ein typi­sches Wochen­en­de zur deut­schen Meis­ter­schaft für mich aus­sieht und was es sonst noch span­nen­des neben der Stre­cke gab. Soci­al-Media-High­lights, Arbeit für die Ver­ei­ne, Frost und Ren­nac­tion.

Die recht kur­ze Win­ter­pau­se ist been­det und auch wenn es sich für mich so anfühlt als sei das letz­te Ren­nen der Sai­son 2017 in Wol­ters­dorf gra­de mal eine Woche her, beginnt die neue Sai­son mit der bereits 49. Aus­tra­gung der Tra­di­ti­ons­ver­an­stal­tung „Rund um den Fie­ner“  in Tucheim, in Sach­sen-Anhalt. Für mich als Fah­rer hat die Off-Sea­son immer einen ganz beson­de­ren Reiz, durch die Prä­senz der meis­ten Fah­rer auf Face­book, Insta­gram und Co. bekommt man inzwi­schen immer ganz gut mit, wie­viel wer trai­niert und wo sich die mög­li­chen Kon­kur­ren­ten aktu­ell rum­trei­ben. Was ich dabei über die Jah­re für mich gelernt habe ist, sich davon nicht ner­vös machen zu las­sen und sich auf sein Trai­ning und sei­ne Vor­be­rei­tung zu kon­zen­trie­ren und fokus­sie­ren. Inter­es­sant ist es den­noch zu sehen, wel­cher Fah­rer in wel­chem Team fährt, wie die neu­en Tank­de­ko­re und Fah­rer­hem­den aus­se­hen, wel­che Fah­rer gemein­sam trai­nie­ren und wer sich gar nicht in die Kar­ten gucken lässt.

Für mich fing die Sai­son bereits eine Woche vor dem Ren­nen in Uel­sen mit dem ers­ten Lauf zum ADAC Endu­ro Cup bzw. zur Nord­deut­schen Endu­ro Meis­ter­schaft an. Das dort aus­ge­tra­ge­ne 2 Stun­den Endu­ro lock­te eini­ge Fah­rer an die hol­län­di­sche Gren­ze und alles in einem lässt sich trotz gefro­re­nen Boden von einer sehr gelun­ge­nen Ver­an­stal­tung spre­chen. Hier möch­te ich mich beson­ders bei Jost Vorrink und sei­nem Team bedan­ken, die mir neben einer super gei­len Piz­za auch einen Schlaf­platz zur Ver­fü­gung gestellt haben. Man muss den Ver­an­stal­tern und den Hel­fern aber ein­fach mal für die Mühe, Zeit und Arbeit dan­ken, wel­che die­se in die Vor­be­rei­tung einer sol­chen Ver­an­stal­tung ste­cken. Über­legt euch mal bei -4°C mit einem Boh­rer Löcher in die Erde zu boh­ren und dort Holz­pf­lö­cke rein zu ram­men, nur damit dort ein Ren­nen gefah­ren wer­den kann. Das gilt aus mei­ner Sicht aber bei allen Ver­an­stal­tun­gen.

Übri­gens bie­tet Jost Vorrink auch regel­mä­ßig Leer­gän­ge im Bereich Moto­cross und Endu­ro an, die ich nur emp­feh­len kann. Schaut hier doch mal vor­bei.

Social-Media Highlights

Mein per­sön­li­ches High­light bis­her war aller­dings nicht das Ren­nen in Tucheim, son­dern der Soci­al-Media Post vom amtie­ren­den deut­schen Mx2 Meis­ter Davi­de von Zit­ze­witz, der in der Woche vor dem Ren­nen bekannt gab, dass er auf­grund der Ver­hält­nis­se vor Ort nicht star­ten will – die Ant­wor­ten und Reak­tio­nen dazu, die auf allen Kanä­len im Sekun­den­takt ein­tra­fen waren aus mei­ner Sicht sehr amü­sant zu lesen und ein schö­nes Bei­spiel dafür, wie schnell sich Men­schen eine Mei­nung bil­den und die­se ohne zu über­le­gen im Inter­net raus­po­sau­nen. Davi­de rück­te sei­nen Post mit einem zwei­ten Post dann doch wie­der etwas ins rich­ti­ge Licht.

Letzt­end­lich war es viel „Tam­tam“ um nichts, Davi­de war in Tucheim vor Ort und aus­schlag­ge­bend nicht in Tucheim zu star­ten waren für Davi­de näm­lich nicht die durch­aus gefähr­li­chen Stre­cken­be­din­gun­gen, son­dern viel mehr eine star­ke Erkäl­tung, die sich der nord­deut­sche Top-Pilot ein­ge­fan­gen hat­te. Kin­der, das Inter­net ist eben doch mit Vor­sicht zu genie­ßen.

Frost ist die­ses Jahr gene­rell bei der Vor­be­rei­tung aller Fah­rer das größ­te The­ma, da die Wet­ter­ver­hält­nis­se ein gutes Trai­ning nicht immer ermög­lich­ten. Da ich aus Ham­burg kom­me ist das Trai­nie­ren so oder so immer mit einem gewis­sen Auf­wand ver­bun­den und ich hat­te zum Start der DEM in Tucheim z.B. gra­de mal 7 Stun­den (wovon 4 in Uel­sen erfah­ren wur­den) auf der Uhr. Umso wich­ti­ger ist die Vor­be­rei­tung die man neben dem Motor­rad absol­viert – Fit­ness, Ernäh­rung und die gene­rel­le Ein­stel­lung zum Sport muss ein­fach wis­sen, um auf einem gewis­sen Level fah­ren zu kön­nen.

Ansons­ten gab es im Vor­we­ge rela­tiv wenig auf­re­gen­des und weni­ge Gerüch­te. Für mich war es mein ers­tes Ren­nen in der A-Lizenz Klas­se und ent­spre­chend groß war die Vor­freu­de eben­so wie die unge­wohnt gro­ße Auf­re­gung, die mir am Renn­tag noch den einen oder ande­ren Fahr­feh­ler bescher­te. Ich glau­be, ich kann noch in 40 Jah­ren an den Start gehen und wer­de trotz­dem immer noch etwas auf­ge­regt sein. Es gehen einem unnö­ti­ge Fra­gen durch den Kopf, ob man im Win­ter genug trai­niert hat, ob man nichts ver­ges­sen hat, wie stark die ande­ren wohl sind, ob die Tech­nik hal­ten wird, usw. alles Fra­gen, die einem im Zwei­fel eher lang­sa­mer machen und nicht beschäf­ti­gen soll­ten. 2017 hat­te ich das rela­tiv gut im Griff und konn­te mich bei den Ren­nen immer aus­ge­zeich­net auf mich kon­zen­trie­ren. War­um es jetzt genau in Tucheim wie­der so prä­sent war kann ich nicht beant­wor­ten. Viel­leicht lag es dar­an, dass es für mich das ers­te Ren­nen war, bei dem mein Trai­ner, Koch, Mecha­ni­ker, Mana­ger oder kurz mein Vater Dir­ki nicht mit dabei war. Das sowas durch­aus eine Rol­le spie­len kann, hört man im Sport ja immer wie­der von allen Sei­ten.

Das Rennwochenende

Das Wochen­en­de lief sonst wie gewohnt ab: Anrei­se einen Tag vor­her, Platz­fin­den im Fah­rer­la­ger, kurz mit den bekann­ten Gesich­tern schnacken, schau­en wo die Prü­fun­gen sind, Prü­fun­gen ablau­fen, etwas essen, Papier-Abnah­me und Motor­rad-Abnah­me mit Parc-fer­me, Prü­fung noch­mal ablau­fen, Foto-Ter­min mit dem Team, Ben­zin, Hand­schu­he, Bril­len und Trin­ken für das Ren­nen vor­be­rei­ten, gril­len, Zei­ten vor­be­rei­ten, blö­des Zeug schnacken schla­fen.

Obwohl Dir­ki nicht dabei war, lief der Renn­tag orga­ni­sa­to­risch wie geschmiert ab, was ich mei­nem neu­en Team GST Ber­lin zu ver­dan­ken habe. Die Jungs küm­mern sich her­vor­ra­gend um die Ser­vice-Stel­len und Jörg und Diet­rich sind Welt­klas­se Betreu­er. Da mei­ne Zei­ten am Renn­tag nicht wirk­lich gut waren, was ich ganz klar mir selbst zuzu­schrei­ben habe, durf­te ich mir von Jörg zwi­schen­durch noch anhö­ren, dass er jetzt nicht tan­ken wird, damit das Motor­rad leich­ter wird und ich evtl. doch noch bes­se­re Zei­ten fah­re – ihr merkt, bes­te Moti­va­ti­on!

Zum Ren­nen kann ich nur sagen, dass ich mich den gan­zen Tag mehr als Pas­sa­gier auf dem Motor­rad gefühlt habe und nicht als Fah­rer. Ent­spre­chend schwer war es für mich zu pushen und gute Zei­ten zu fah­ren, bzw. wenn ich es dann trotz­dem gemacht habe, habe ich einen Feh­ler nach dem Ande­ren gemacht. Beson­ders die Baum­stäm­me im 1. Test haben mir zu schaf­fen gemacht. Ansons­ten hat das Team KTM GST Ber­lin her­vor­ra­gend Abge­schnit­ten.

Es fah­ren jetzt halt 4 Pro­fis UND Puschi im Team: Robert wur­de in der Klas­se E1 zwei­ter, Paul in mei­ner Klas­se E2 drit­ter, Bjrön in der Klas­se E3 zwei­ter und Nico fünf­ter. Für mein Ergeb­nis muss­te dann etwas wei­ter unten in der Tabel­le auf Platz 21 geschaut wer­den – ich weiß aber wor­an es lag und wer­de auf jeden Fall dar­an arbei­ten.

Als nächs­tes Ren­nen steht nun der Lauf zur Lan­des­meis­ter­schaft Meck­Pomm in Wol­gast an. Mein liebs­tes Mehr­stun­den (3h) Endu­ro. Da der DM Lauf in Dah­len lei­der abge­sagt wur­de, folgt dar­auf schon der 3. Lauf zur LM Meck­Pomm in Vel­lahn im April.

Bedan­ken möch­te ich mich natür­lich bei Dir­ki, GST-BERLIN, Ham­bur­ger Iso­lier-Tech­nik, KSX, den Jungs von Vorrink Motor­sports, HPR Racing & den GGGs aus dem schö­nen Ammer­land – mit euch macht der gan­ze Sport ein­fach noch viel mehr Spaß!

Ich freue mich wie immer auf euer Feed­back und eure Kom­men­ta­re.

Euer Puschi

 

Fotos: Peter Teich­mann

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