Vor uns erstreckt sich die schrof­fe Küs­ten­li­nie der zer­klüf­te­ten Insel Komo­do und wirkt dabei, als hät­te nie ein Mensch auch nur einen Fuß an Land gesetzt. Die ver­s­tepp­te, bräun­li­che Land­schaft, irgend­wo zwi­schen afri­ka­ni­scher Savan­ne und der mys­te­riö­sen Insel aus Lost, ist die Hei­mat des Komo­do­dra­chen, der größ­ten Ech­se der Welt.

Schon der über­di­men­sio­nier­te Fähr­an­le­ger ver­mit­telt ein gewis­ses Juras­sic Park Flair. Wer das Tor am Ende des Stegs durch­schrei­tet ist ner­vös und nicht grund­los etwas auf­ge­regt. Wird man die Rie­sen­ech­sen über­haupt zu Gesicht bekom­men? Schließ­lich sind sie Meis­ter der Tar­nung und ver­ber­gen sich trotz ihrer Grö­ße für den Lai­en fast unsicht­bar im Unter­holz der kar­gen Umge­bung. Und wie soll­te man sich über­haupt ver­hal­ten, wenn solch ein Wesen plötz­lich vor einem auf­taucht?

Ich stel­le mir vor, wie der ers­te Besu­cher Komo­dos nach einer stra­pa­zen­rei­chen Segel­tour ins Unge­wis­se vor Anker ging. Wie er nichts ahnend gemüt­lich am Strand spa­zier­te und sich plötz­lich von bis zu drei Meter lan­gen und mehr als hun­dert Kilo schwe­ren Ech­sen umstellt sah. Zu die­sem Zeit­punkt hat­te noch nie ein Mensch ein ver­gleich­ba­res Wesen zu Gesicht bekom­men. Mit die­ser unglaub­li­chen Geschich­te wird er zurück zu sei­ner Fami­lie gereist sein und wäre wohl stol­zer Autor eines Best­sel­ler-Rei­se­ro­mans gewor­den, hät­te es damals schon den Buch­druck oder zumin­dest back­pa­cken­de Teen­ager gege­ben.

Die heu­ti­gen Bewoh­ner der Insel über­lie­fern sich zu der ers­ten Begeg­nung zwi­schen Mensch und Dra­chen­we­sen nur noch die Legen­de von einer Köni­gin, die der Welt zwei unglei­che Söh­ne schenk­te – der eine mit roten Bäck­chen und Kul­ler­au­gen, der ande­re dafür ein über­gro­ßes Schup­pen­tier mit 60 mes­ser­schar­fen Zäh­nen im Maul. Nach eini­gen unver­meid­ba­ren Miss­ver­ständ­nis­sen wur­den bei­de ein Herz und eine See­le und leb­ten in Har­mo­nie zusam­men auf der Insel. Und wenn der Prinz nicht nach einem Biss auf­grund einer grau­en­haf­ten bak­te­ri­el­len Infek­ti­on gestor­ben ist, dann leben sie noch heu­te.

Legen­den wie die­se hat­ten früh zur Fol­ge, dass sich die Bewoh­ner des Komo­do-Natio­nal­parks für den Schutz der mys­ti­schen Wesen und ihrer Umwelt ein­set­zen und mit ihnen in Ein­klang leben. Als Ran­ger und Tou­ris­ten­füh­rer küm­mern sie sich um den Erhalt die­ses ein­zig­ar­ti­gen Lebens­raums und ermög­li­chen Tou­ris­ten den Zugang zu die­sen fas­zi­nie­ren­den Tie­ren.

Ent­ge­gen der gän­gi­gen Mei­nung, Dra­chen hiel­ten sich in der Nähe von Höh­len auf und bewach­ten Schät­ze, fin­det man die Dra­chen von Komo­do häu­fig beim Fau­len­zen in der Son­ne oder im Schat­ten der Rang­erhüt­ten, ange­lockt vom Essens­duft aus der Küche. Trotz die­ser Nähe zum Men­schen sind Zwi­schen­fäl­le sehr sel­ten. Die Ran­ger tra­gen Ast­ga­beln bei sich, um die Ech­sen im Fall der Fäl­le auf Abstand zu hal­ten.

Für auf­merk­sa­me Besu­cher, die den Rie­sen­ech­sen mit Respekt begeg­nen und sich an die Vor­ga­ben der Ran­ger hal­ten besteht so gut wie kein Risi­ko, was den Ner­ven­kit­zel auf einer Rei­se nach Komo­do aber nicht schmä­lert. Ein Besuch des Natio­nal­parks ist trotz der Abge­le­gen­heit der Insel auch spon­tan mög­lich und garan­tiert ein Rei­se­er­leb­nis wie kein zwei­tes. Wir zei­gen euch, wie ihr eure Audi­enz bei den Dra­chen bekommt!

Für Abenteuerlustige

Klar, Bali ist eine tol­le Insel und nicht umsonst das wohl belieb­tes­te Rei­se­ziel in Indo­ne­si­en. Doch wer schon durch­fei­er­te Näch­te in Kuta und Reis­teras­sen­wan­de­run­gen in Ubud hin­ter sich hat, wird sich schnell nach dem nächs­ten Aben­teu­er umgu­cken. Ein Segel­törn nach Komo­do ist für alle das rich­ti­ge, die see­fest sind und ein paar unver­plan­te Rei­se­ta­ge übrig haben. Start­punkt der Segel­tou­ren ist Mitt­wochs und Sams­tags (Am bes­ten infor­miert ihr euch vor Ort, da sich Zei­ten nach Aus­las­tung ändern kön­nen) Bang­sal im Nor­den von Lom­bok, gut zu errei­chen von den Gili Inseln aber auch von Padang Bai oder Kuta auf Bali.

An der Strand­pro­me­na­de von Gili Trawan­gan las­sen sich die bes­ten Prei­se für die vier­tä­gi­ge Über­fahrt ver­han­deln. Kos­ten­punkt: Je nach Sai­son etwa 120 Euro — häu­fig ver­han­del­bar. In die­sem Preis sind 4 Über­nach­tun­gen an Deck, zwei täg­li­che Mahl­zei­ten, die Über­fahrt von Lom­bok nach Flo­res und der Ein­tritt für den Komo­do Natio­nal­park ent­hal­ten. Wer etwas Geld extra hat, kann sich sogar sei­ne eige­ne Kajü­te mie­ten, ansons­ten wird etwas unbe­quem auf Gum­mi-Mat­ten an Deck geschla­fen

Wem das nichts aus­macht, der kann unter­wegs eini­ge der schöns­ten Insel­küs­ten der Welt bewun­dern, an beein­dru­cken­den Koral­len­rif­fen und häu­fig sogar mit Man­ta­ro­chen schnor­cheln, fri­schen Fisch angeln und sich mit ande­ren Rei­sen­den und neu­en Freun­den aus­tau­schen. Am vier­ten Tag führt euch euer Weg nach Komo­do und Rinca, den ein­zi­gen Inseln, auf denen sich der Komo­do-Dra­che hei­misch fühlt.

Abschlie­ßen­des Ziel der Rei­se nach Komo­do durch die Flo­res-See ist der Küs­ten- und ehe­ma­li­ge Fischer­ort Labu­han Bajo, der eben­falls zum Ver­wei­len ein­lädt. Von dort aus nehmt ihr am bes­ten bequem einen Flug nach Bali zurück oder reist wei­ter Rich­tung Osten. Für den Flug zurück auf die Insel der Göt­ter könnt ihr je nach Sai­son etwa 50 Euro ein­pla­nen.

Für Kurzfristige

Der Som­mer­ur­laub ist fast um aber die beein­dru­cken­den Urlaubs­fo­tos, die ihr euren Arbeits­kol­le­gen von eurem Indo­ne­si­en-Urlaub ver­spro­chen habt, feh­len noch? Kein Pro­blem, eine Rei­se nach Komo­do muss nicht auf­wen­dig sein, son­dern kann auch bequem als Tages­aus­flug von Labu­han Bajo geplant wer­den. Hin- und Rück­flug von Den­pa­sar auf Bali dau­ern nur 1,5 Stun­den, vor Ort fin­den sich vie­le Tour­an­bie­ter für Tagestrips sowie Hos­tels und Restau­rants. Auch hier soll­te am bes­ten vor Ort nach dem pas­sen­den Ange­bot gesucht wer­den und mit etwa 30 bis 80 Dol­lar gerech­net wer­den (Prei­se kön­nen sai­so­nal abwei­chen). Auch Schnor­chel- und Tauch­tou­ren sind direkt von Labu­han Bajo mög­lich und häu­fig mit einem Besuch auf Komo­do ver­knüpft.

Dein Quick Guide

Käpt’n gefäl­lig?
  • Eddy ist eine klei­ne Back­pa­cker-Legen­de in Labu­han Bajo und der rich­ti­ge Ansprech­part­ner für spon­ta­ne Fra­gen. Außer­dem lei­tet er das Eddy’s Back­pa­cker Hos­tel, in dem auch Mopeds, Kajaks und Kanus gelie­hen und wei­te­re Tou­ren und Aus­flü­ge orga­ni­siert wer­den kön­nen.
    Kon­takt: bataonaeddy(at)rocketmail.com
    Hier geht’s zu Eddy’s Face­book­pa­ge
  • Auf der Web­site von Komo­do Dive Cen­ter fin­det ihr aktu­el­le Ange­bo­te auf Deutsch.
    Kon­takt: info@komododivecenter.com
Koje fin­den

In Labu­han Bajo fin­det ihr vie­le Unter­künf­te in einer Preis­span­ne von nied­rig bis mit­tel (nach Indo-Stan­dart). Wer ohne Buchung ankommt, kann häu­fig auch vor Ort noch gute Prei­se aus­han­deln.

Eddy’s Back­pa­cker Hos­tel

Klas­si­sches Back­pa­cker Hos­tel zu fai­rem Preis: IDR 100.000,- bei Einzelbelegung/IDR 150.000,- bei Dop­pel­be­le­gung.
Kon­takt: bataonaeddy(at)rocketmail.com.

Golo Hill­top

Hol­län­disch gelei­te­tes Bou­tique-Hotel auf einem Hügel etwas außer­halb des Ortes, dafür aber mit Swim­ming­pool und Meer­blick inklu­si­ve. Zim­mer mit Kli­ma­an­la­ge und Bade­zim­mer mit Warm­was­ser für IDR 525.000,- Supe­ri­or / 600.000,- Delu­xe pro Nacht. Buchun­gen soll­ten hier früh­zei­tig ange­fragt wer­den!
Kon­takt: http://www.golohilltop.com/

Wo gibt’s das nächs­te Fisch­bröt­chen?

Zuge­ge­ben: Bekannt für sei­ne kuli­na­ri­sche Viel­falt ist Labu­han Bajo nicht. Der Zustrom an Tou­ris­ten lässt vie­le Restau­rants mit west­li­cher Küche aus dem Boden schie­ßen, doch auch ein biss­chen ursprüng­li­cher Flair ist dank des Night Mar­kets geblie­ben.

Night Mar­ket: Hier gibts fang­fri­sche Fisch­spe­zia­li­tä­ten

Made in Ita­ly: Für jeden, der sich nach lan­ger Fahrt auf See nach west­li­cher Küche sehnt

Warung Mama: Hat klas­si­sche indo­ne­si­sche Küche im Pro­gramm

Vor uns erstreckt sich die schrof­fe Küs­ten­li­nie der zer­klüf­te­ten Insel Komo­do und wirkt dabei, als hät­te nie ein Mensch auch nur einen Fuß an Land gesetzt. Die ver­s­tepp­te, bräun­li­che Land­schaft, irgend­wo zwi­schen afri­ka­ni­scher Savan­ne und der mys­te­riö­sen Insel aus Lost, ist die Hei­mat des Komo­do­dra­chen, der größ­ten Ech­se der Welt.

Schon der über­di­men­sio­nier­te Fähr­an­le­ger ver­mit­telt ein gewis­ses Juras­sic Park Flair. Wer das Tor am Ende des Stegs durch­schrei­tet ist ner­vös und nicht grund­los etwas auf­ge­regt. Wird man die Rie­sen­ech­sen über­haupt zu Gesicht bekom­men? Schließ­lich sind sie Meis­ter der Tar­nung und ver­ber­gen sich trotz ihrer Grö­ße für den Lai­en fast unsicht­bar im Unter­holz der kar­gen Umge­bung. Und wie soll­te man sich über­haupt ver­hal­ten, wenn solch ein Wesen plötz­lich vor einem auf­taucht?

Ich stel­le mir vor, wie der ers­te Besu­cher Komo­dos nach einer stra­pa­zen­rei­chen Segel­tour ins Unge­wis­se vor Anker ging. Wie er nichts ahnend gemüt­lich am Strand spa­zier­te und sich plötz­lich von bis zu drei Meter lan­gen und mehr als hun­dert Kilo schwe­ren Ech­sen umstellt sah. Zu die­sem Zeit­punkt hat­te noch nie ein Mensch ein ver­gleich­ba­res Wesen zu Gesicht bekom­men. Mit die­ser unglaub­li­chen Geschich­te wird er zurück zu sei­ner Fami­lie gereist sein und wäre wohl stol­zer Autor eines Best­sel­ler-Rei­se­ro­mans gewor­den, hät­te es damals schon den Buch­druck oder zumin­dest back­pa­cken­de Teen­ager gege­ben.

Die heu­ti­gen Bewoh­ner der Insel über­lie­fern sich zu der ers­ten Begeg­nung zwi­schen Mensch und Dra­chen­we­sen nur noch die Legen­de von einer Köni­gin, die der Welt zwei unglei­che Söh­ne schenk­te – der eine mit roten Bäck­chen und Kul­ler­au­gen, der ande­re dafür ein über­gro­ßes Schup­pen­tier mit 60 mes­ser­schar­fen Zäh­nen im Maul. Nach eini­gen unver­meid­ba­ren Miss­ver­ständ­nis­sen wur­den bei­de ein Herz und eine See­le und leb­ten in Har­mo­nie zusam­men auf der Insel. Und wenn der Prinz nicht nach einem Biss auf­grund einer grau­en­haf­ten bak­te­ri­el­len Infek­ti­on gestor­ben ist, dann leben sie noch heu­te.

Legen­den wie die­se hat­ten früh zur Fol­ge, dass sich die Bewoh­ner des Komo­do-Natio­nal­parks für den Schutz der mys­ti­schen Wesen und ihrer Umwelt ein­set­zen und mit ihnen in Ein­klang leben. Als Ran­ger und Tou­ris­ten­füh­rer küm­mern sie sich um den Erhalt die­ses ein­zig­ar­ti­gen Lebens­raums und ermög­li­chen Tou­ris­ten den Zugang zu die­sen fas­zi­nie­ren­den Tie­ren.

Ent­ge­gen der gän­gi­gen Mei­nung, Dra­chen hiel­ten sich in der Nähe von Höh­len auf und bewach­ten Schät­ze, fin­det man die Dra­chen von Komo­do häu­fig beim Fau­len­zen in der Son­ne oder im Schat­ten der Rang­erhüt­ten, ange­lockt vom Essens­duft aus der Küche. Trotz die­ser Nähe zum Men­schen sind Zwi­schen­fäl­le sehr sel­ten. Die Ran­ger tra­gen Ast­ga­beln bei sich, um die Ech­sen im Fall der Fäl­le auf Abstand zu hal­ten.

Für auf­merk­sa­me Besu­cher, die den Rie­sen­ech­sen mit Respekt begeg­nen und sich an die Vor­ga­ben der Ran­ger hal­ten besteht so gut wie kein Risi­ko, was den Ner­ven­kit­zel auf einer Rei­se nach Komo­do aber nicht schmä­lert. Ein Besuch des Natio­nal­parks ist trotz der Abge­le­gen­heit der Insel auch spon­tan mög­lich und garan­tiert ein Rei­se­er­leb­nis wie kein zwei­tes. Wir zei­gen euch, wie ihr eure Audi­enz bei den Dra­chen bekommt!

Für Abenteuerlustige

Klar, Bali ist eine tol­le Insel und nicht umsonst das wohl belieb­tes­te Rei­se­ziel in Indo­ne­si­en. Doch wer schon durch­fei­er­te Näch­te in Kuta und Reis­teras­sen­wan­de­run­gen in Ubud hin­ter sich hat, wird sich schnell nach dem nächs­ten Aben­teu­er umgu­cken. Ein Segel­törn nach Komo­do ist für alle das rich­ti­ge, die see­fest sind und ein paar unver­plan­te Rei­se­ta­ge übrig haben. Start­punkt der Segel­tou­ren ist Mitt­wochs und Sams­tags (Am bes­ten infor­miert ihr euch vor Ort, da sich Zei­ten nach Aus­las­tung ändern kön­nen) Bang­sal im Nor­den von Lom­bok, gut zu errei­chen von den Gili Inseln aber auch von Padang Bai oder Kuta auf Bali.

An der Strand­pro­me­na­de von Gili Trawan­gan las­sen sich die bes­ten Prei­se für die vier­tä­gi­ge Über­fahrt ver­han­deln. Kos­ten­punkt: Je nach Sai­son etwa 120 Euro — häu­fig ver­han­del­bar. In die­sem Preis sind 4 Über­nach­tun­gen an Deck, zwei täg­li­che Mahl­zei­ten, die Über­fahrt von Lom­bok nach Flo­res und der Ein­tritt für den Komo­do Natio­nal­park ent­hal­ten. Wer etwas Geld extra hat, kann sich sogar sei­ne eige­ne Kajü­te mie­ten, ansons­ten wird etwas unbe­quem auf Gum­mi-Mat­ten an Deck geschla­fen

Wem das nichts aus­macht, der kann unter­wegs eini­ge der schöns­ten Insel­küs­ten der Welt bewun­dern, an beein­dru­cken­den Koral­len­rif­fen und häu­fig sogar mit Man­ta­ro­chen schnor­cheln, fri­schen Fisch angeln und sich mit ande­ren Rei­sen­den und neu­en Freun­den aus­tau­schen. Am vier­ten Tag führt euch euer Weg nach Komo­do und Rinca, den ein­zi­gen Inseln, auf denen sich der Komo­do-Dra­che hei­misch fühlt.

Abschlie­ßen­des Ziel der Rei­se nach Komo­do durch die Flo­res-See ist der Küs­ten- und ehe­ma­li­ge Fischer­ort Labu­han Bajo, der eben­falls zum Ver­wei­len ein­lädt. Von dort aus nehmt ihr am bes­ten bequem einen Flug nach Bali zurück oder reist wei­ter Rich­tung Osten. Für den Flug zurück auf die Insel der Göt­ter könnt ihr je nach Sai­son etwa 50 Euro ein­pla­nen.

Für Kurzfristige

Der Som­mer­ur­laub ist fast um aber die beein­dru­cken­den Urlaubs­fo­tos, die ihr euren Arbeits­kol­le­gen von eurem Indo­ne­si­en-Urlaub ver­spro­chen habt, feh­len noch? Kein Pro­blem, eine Rei­se nach Komo­do muss nicht auf­wen­dig sein, son­dern kann auch bequem als Tages­aus­flug von Labu­han Bajo geplant wer­den. Hin- und Rück­flug von Den­pa­sar auf Bali dau­ern nur 1,5 Stun­den, vor Ort fin­den sich vie­le Tour­an­bie­ter für Tagestrips sowie Hos­tels und Restau­rants. Auch hier soll­te am bes­ten vor Ort nach dem pas­sen­den Ange­bot gesucht wer­den und mit etwa 30 bis 80 Dol­lar gerech­net wer­den (Prei­se kön­nen sai­so­nal abwei­chen). Auch Schnor­chel- und Tauch­tou­ren sind direkt von Labu­han Bajo mög­lich und häu­fig mit einem Besuch auf Komo­do ver­knüpft.

Dein Quick Guide

Käpt’n gefäl­lig?
  • Eddy ist eine klei­ne Back­pa­cker-Legen­de in Labu­han Bajo und der rich­ti­ge Ansprech­part­ner für spon­ta­ne Fra­gen. Außer­dem lei­tet er das Eddy’s Back­pa­cker Hos­tel, in dem auch Mopeds, Kajaks und Kanus gelie­hen und wei­te­re Tou­ren und Aus­flü­ge orga­ni­siert wer­den kön­nen.
    Kon­takt: bataonaeddy(at)rocketmail.com
    Hier geht’s zu Eddy’s Face­book­pa­ge
  • Auf der Web­site von Komo­do Dive Cen­ter fin­det ihr aktu­el­le Ange­bo­te auf Deutsch.
    Kon­takt: info@komododivecenter.com
Koje fin­den

In Labu­han Bajo fin­det ihr vie­le Unter­künf­te in einer Preis­span­ne von nied­rig bis mit­tel (nach Indo-Stan­dart). Wer ohne Buchung ankommt, kann häu­fig auch vor Ort noch gute Prei­se aus­han­deln.

Eddy’s Back­pa­cker Hos­tel

Klas­si­sches Back­pa­cker Hos­tel zu fai­rem Preis: IDR 100.000,- bei Einzelbelegung/IDR 150.000,- bei Dop­pel­be­le­gung.
Kon­takt: bataonaeddy(at)rocketmail.com.

Golo Hill­top

Hol­län­disch gelei­te­tes Bou­tique-Hotel auf einem Hügel etwas außer­halb des Ortes, dafür aber mit Swim­ming­pool und Meer­blick inklu­si­ve. Zim­mer mit Kli­ma­an­la­ge und Bade­zim­mer mit Warm­was­ser für IDR 525.000,- Supe­ri­or / 600.000,- Delu­xe pro Nacht. Buchun­gen soll­ten hier früh­zei­tig ange­fragt wer­den!
Kon­takt: http://www.golohilltop.com/

Wo gibt’s das nächs­te Fisch­bröt­chen?

Zuge­ge­ben: Bekannt für sei­ne kuli­na­ri­sche Viel­falt ist Labu­han Bajo nicht. Der Zustrom an Tou­ris­ten lässt vie­le Restau­rants mit west­li­cher Küche aus dem Boden schie­ßen, doch auch ein biss­chen ursprüng­li­cher Flair ist dank des Night Mar­kets geblie­ben.

Night Mar­ket: Hier gibts fang­fri­sche Fisch­spe­zia­li­tä­ten

Made in Ita­ly: Für jeden, der sich nach lan­ger Fahrt auf See nach west­li­cher Küche sehnt

Warung Mama: Hat klas­si­sche indo­ne­si­sche Küche im Pro­gramm

Menü